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So arbeitet der Finanzvertrieb OVB

OVB ist ein Finanzvertrieb, der seit 1970 am deutschen Markt aktiv und heute in insgesamt vierzehn europäischen Ländern vertreten ist. Der Name OVB stand zunächst für „Organisation für Bausparverträge“, das ursprüngliche Kerngeschäft, später dem weiteren Unternehmensansatz entsprechend für „Organisation für Vermögensberatung“.

Vom Personenunternehmen zum börsennotierten Konzern

Die OVB wurde 1970 in Köln zusammen mit zwei Partnern von einem ehemaligen Manager des insolventen Finanzunternehmens IOS gegründet. 1995 verkauften die Gründergesellschafter ihre Unternehmensanteile an mehrere Versicherungsunternehmen. Ursprünglich als GmbH & Co KG errichtet erfolgte nach diesem Verkauf 2000 die Umwandlung in eine AG und in den darauffolgenden Jahren ein grundsätzlicher organisatorischer Umbau. Im Ergebnis steht heute die OVB Holding AG als Mutterunternehmen an der Spitze des OVB Konzerns, dessen Töchter die Vertriebsgesellschaften in den einzelnen Ländern bilden, in Deutschland die OVB Vermögensberatung AG. Außer in Deutschland ist die OVB vor allem in Mittel- und Osteuropa sowie in Südeuropa als Finanzvertrieb präsent. 2006 beschritt OVB den Weg an die Börse. Mehrheitsgesellschafter ist die Signal-Iduna-Gruppe, weitere bedeutende Beteiligungen werden von der Deutscher Ring Beteiligungsholding und der Generali Lebensversicherung gehalten. Nur ein geringer Prozentsatz der Aktien befindet sich in Streubesitz.

Vermögensaufbau und Vorsorge – im Fokus des Strukturvertriebs

Die OVB arbeitet als klassischer Strukturvertrieb, bei dem die einzelnen Vertriebsstufen an den Provisionen der jeweils nachgelagerten Hierarchiestufen partizipieren. Die Basis des Vertriebs bilden rund 5000 selbständige Handelsvertreter als Mitarbeiter, die auf Provisionsbasis arbeiten. OVB bietet über seine Finanzberater eine breite Palette von Finanzdienstleistungen von ca. 100 Partnerunternehmen – Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und Bausparkassen – an. Die Finanzprodukte werden Kunden auf der Basis einer entsprechenden Finanzberatung unter Beachtung finanzieller Kundenwünsche und -bedürfnisse vermittelt. Dabei werden Fördermöglichkeiten, Subventionen und Steuersparmöglichkeiten berücksichtigt. Im Mittelpunkt der Beratung stehen der Vermögensaufbau und -schutz, die Altersvorsorge und der Immobilienkauf. Bei der OVB begann auch die Karriere von Carsten Maschmeyer, der es hier in den Achtzigerjahren von der studentischen Aushilfe bis zum Landesdirektor brachte.

Solide auf hohem Niveau

Im Geschäftsjahr 2012 hatte die OVB europaweit rund drei 3 Millionen Kunden. Mit fast 590.000 Neuverträgen wurde über die Mitarbeiter ein Provisionsvolumen von 214,7 Mio. Euro und ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit von 10,5 Mio. Euro erzielt. Die OVB behauptete sich mit der Fortsetzung ihres Wachstumskurses damit in einem schwierigen Markt-Umfeld.


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