Der Begriff ‘Energiewende’ geht zurück auf den Titel einer wissenschaftliche Arbeit des Öko-Institus im Jahre 1980. Seit 2002 wird der Begriff auch von der Bundesregierung verwendet. Seinerzeit veranstaltete das Bundesumweltministerium eine Fachtagung unter dem Titel Energiewende – Atomausstieg und Klimaschutz. Seitdem wird der Ausdruck genutzt, um damit sowohl von veränderten Prozessen bei der Energiegewinnung zu sprechen, als auch von der damit einhergehenden Schonung der Umwelt.
So geraten nicht nur erneuerbare Energien in den Fokus, sondern auch der nicht weniger wichtige Emissionsschutz. Hier geht es besonders um den CO2-Ausstoß. Dabei zwischen den Haushalten und der Erzeugung von CO2 in der Industrie zu unterscheiden, macht Sinn. Wenn der Privatmann seine CO2-Emissionen durch verändertes Verhalten nur gering beeinflussen kann, sind Veränderungen in der Industrie weitaus effektiver.
Gelingt es, Energie in großem Stil unter Verzicht auf fossile Brennstoffe bereitzustellen, dann kann ein einzelnes Kraftwerk im Jahr mehrere Tonnen CO2 einsparen. Ob der Verbraucher dann eine Energiesparlampe nutzt oder nicht spielt am Ende eine eher untergeordnete Rolle. Veränderungen im individuellen Verhalten werden erst dann spürbar, wenn wir auf Flugreisen verzichten und weniger mit dem Auto fahren. Der Verbraucher wirkt durch sein Verhalten eher indirekt auf die schädlichen Emissionen ein. Den Stromanbieter zu wechseln und Ökostrom zu verwenden ist eine solche Maßnahme.
Dazu ist es notwendig, dass ausreichen Energie aus grüner Technologie zur Verfügung steht. Wer sein Kapital anlegen will, hat einen weiteren positiven Weg gefunden, auf die Entwicklung einzuwirken: die Investition in Fonds, die Unternehmen auf diesem Sektor unterstützen, wie die CleanTech-Fonds von Thomas Lloyd. Nur wenn dort ausreichend Kapital zur Verfügung steht, kann Forschung betrieben werden, können neue Materialien erprobt und großflächige Tests durchgeführt werden. Wohin das Kapital fließt, ist somit entscheidend für den Erfolg der angestrebten Energiewende. Die Verantwortung allein auf die Unternehmen abzuwälzen ist zu kurz gegriffen.






