Nachdem 2008 durch den Zusammenbruch des Bankensektors in Island die Staatspleite drohte, scheint die isländische Regierung die Krise mittlerweile in Griff zu bekommen. Die Wirtschaft erholt sich und auch der damals vom IWF geliehene Kredit ist zu einem respektablen Anteil getilgt worden. In den nächsten vier Jahren soll der Rest abbezahlt werden. Ein verloren geglaubter Staat kehrt zurück, während andere mit starken Turbolenzen zu kämpfen haben.
Die insgesamt wieder wachsende Binnenwirtschaft Islands wirkt sich positiv auf die Fischindustrie aus, welche nach einigen verlustreichen Zeiten wieder Gewinne erzielen konnte. Auch die Arbeitslosigkeit nimmt ab, was zu einem positiven Geschäftsklimaindex in Island geführt hat. Wer hätte gedacht, dass die Regierung des Inselstaates so musterhaft handelt.






