Obwohl sich die Benzinpreise von den kürzlich getesteten Höchstständen wieder ein gutes Stück weit entfernt haben, bleibt die Situation sehr angespannt. Die Preise für Ottokraftstoffe sowie Diesel hängen primär mit der Situation auf dem Rohölmarkt zusammen und natürlich auch vom Umfang der darin enthaltenen Mineralölsteuer.
Eine weitere Preissenkung ist eher unwahrscheinlich, da durch den Wertverlust des Euros gegenüber dem US-Dollar, welcher sich in den kommenden Monaten weiter fortsetzen dürfte, das Rohöl wieder teurer werden wird.
Eine Obergrenze ist zunächst nicht auszumachen. Man sollte sich auf jeden Fall auf weiter ansteigende Benzinpreise einstellen, wobei die Steigerungsraten anfangs moderat ausfallen werden. Bei einem massiv fallenden Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar unter die Paritätsgrenze besteht jedoch die Wahrscheinlichkeit eines extremen Preisanstieges bei Benzin und Diesel, sofern seitens der Regierung der Mineralölsteueranteil nicht abgesenkt oder gar eingefroren wird.Zwar erscheinen Horrorszenarien von 5 Euro pro Liter eher weit hergeholt, doch könnten auf längere Sicht durchaus 2,50 bis 3,00 EUR Realität werden.






